Biodiesel oder «Wea nia fuatgeht kummd a nia hoam!»

Gerade in Zeiten deIMG_0199r Oktoberfeste, die nach dem Ende der Mutter aller «Wiesn» wie Wildwuchs aus allen D.A.CH-ern spriessen, stellt sich die entscheidende Frage: «Wer hat’s erfunden?» Das Oktoberfest findet seit 1810 auf der Münchner Theresienwiese statt und ist mittlerweile zum Derivat von Stadtmarketing- und Politstrategen verkommen: Continue reading

Grab the Learning Cake: «Lynda’s Apple Pie!»

Lindas ApplepieWie neulich bekannt wurde, will das Karriere-Netzwerk LinkedIn für 1,5 Milliarden USD die seit 1995 existierende Schulungsplattform Lynda.com übernehmen. Eine spannende Entwicklung: Werden die Massive Open Online Courses (MOOC) die bestehenden Business-Netzwerke in lebenslange Lernplattformen verwandeln? Continue reading

«Spaced out: Achtung, Sie überschreiten die Systemgrenze!»

Neulich, beSpock_Kirkim Austausch meiner Set-Top-Box, hat sich folgendes zugetragen: Das grösste Telekommunikationsunternehmen der Schweiz ist mit dem grössten Kiosk-Retailer hierzulande eine strategische Kooperation eingegangen, d.h. der Austausch der Set-Top-Boxen erfolgt direkt über die Touchpoints in grösstmöglicher Kundenähe. Der Kunde erhält eine SMS vom Provider, die ihn berechtigt, das defekte Gerät vor Ort beim Retailer auszutauschen. So weit, so gut. Continue reading

Digital Transformation: «Get your Kicks On Route 66!»

Route 66Die „Route 66“ war zentrale Lebensader für die Erschliessung des Westens der USA und zugleich Wegbereiterin für langfristig erfolgreiche Innovationen im Konsumgütersektor (erste Tankstelle, erster Drive-in, erstes Motel, erster Mc Donald’s weltweit, etc.). Wie muss die digitale „Route 66“ beschaffen sein, um analoge Innovationsschübe und Kunden­begeisterung im Zeitalter der Digitalen Transformation zu ermöglichen? Continue reading

«Brock(h)aus oder der Untergang des Abendlandes?»

Nach der Ankündigung aus dem Hause Bertelsmann, die «Brockhaus-Enzyklopädie» nicht weiterzuführen, wird die 21. Auflage von 2006 folglich die letzte bleiben. Die Online-Version soll noch eine Weile (sic!) aktualisiert werden, bevor auch diese eingestellt wird. Im Gegensatz zum Duden, der den digitalen Shift erfolgreich bewältigt hat, verlässt die zweite Trutzburg des Bildungsbürgertums das sinkende analoge Schiff, und kapituliert definitiv vor «Big Data». Es bleibt zu hoffen, dass Oswald Spenglers berühmte These des «Untergangs des Abendlandes» sich zumindest aus Kundensicht nicht bewahrheiten wird:

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Quelle / Copyright: http://www.dilbert.com

«Re-Googling the Employer Brand»

Im Rahmen eines Leadership-Trainings zum Thema “Führungsmodell und Unternehmenswerte” habe ich mit den Teilnehmenden folgendes Experiment gemacht und dabei Google als reversibles Employer Branding-Tool verwendet:

Variante 1: Für Arbeitnehmer
1.) Stellen Sie sich das ideale Unternehmen vor, für das Sie arbeiten möchten.

2.) Beschreiben Sie dieses anhand der für Sie persönlich relevanten Faktoren, z.B. “Kernkompetenzen”, “Führungsstil”, “Feedback-Prozesse”, “Motivation”, “Unternehmenskultur” und “Symbole” (s. Bild).

3.) Starten Sie mit den definierten Begriffen pro Stichwort einen additiven Search mit einer Suchmaschine Ihres Vertrauens.

4.) Lassen Sie sich überraschen, welche Zielfirmen Sie unter den Resultaten antreffen werden: ist möglicherweise Ihre Traumfirma mit dabei?

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Variante 2: Der Lackmus-Test für Arbeitgeber
5.) Machen Sie den gleichen Versuch mit dem Leitbild, der Vision und dem Mission-Statement Ihres Unternehmens: Werden Sie so gefunden, wie Sie es wünschen, oder erscheinen Sie bei den Resultaten unter “ferner liefen”?

Wenn ja, well done. Wenn nein, muss Ihre Unternehmenskommunikation wohl nochmals über die Bücher!